1.200 Kinder, 17 Kubikmeter Müll: So lief "Neuwied räumt auf"
Neuwied. Greifzange in die Hand, Handschuhe an, los: Rund 1.200 Kinder und Jugendliche haben sich an der Aktion "Neuwied räumt auf" beteiligt. 28 Gruppen waren im Stadtgebiet unterwegs und sammelten zusammen etwa 17 Kubikmeter Müll.
Wer mitgemacht hat
Beteiligt waren drei Grundschulen, vier Förderschulen, zehn Kitas sowie weitere Einrichtungen, Vereine und Betriebe.
Die Liste reicht vom Heinrich-Haus über die Grundschule Feldkirchen, die Kunostein-Grundschule Engers und die Paul-Schneider-Schule bis zum Jobcenter Neuwied, der Ahmadiyya-Gemeinde und dem Verschönerungsverein Rodenbach. Auch mehrere Kindertagesstätten, die Landesschule für Gehörlose und Schwerhörige, die Landesblindenschule und Unternehmen wie Lohmann & Rauscher waren dabei.
Organisiert wurde die Aktion von der Bürgerinitiative "Cleanup Neuwied – Deichstadt Greenup" gemeinsam mit weiteren Partnern.
Was die Stadt sagt
"1.200 Kinder und Jugendliche, die gemeinsam anpacken und Verantwortung für ihre Stadt übernehmen – das ist eine wirklich starke Bilanz", sagt Oberbürgermeister Jan Einig.
Sein Dank gelte nicht nur den jungen Helfern, sondern ebenso Lehrkräften, Erziehern, Betreuern und Ehrenamtlichen. "Dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich."
Unterstützt wurde die Aktion von den Servicebetrieben und den Stadtwerken Neuwied.
Auch überregional beachtet
Der Fernsehsender SAT.1 (17:30 SAT.1 LIVE Rheinland-Pfalz) berichtete im Vorfeld des World Cleanup Day 2026 aus Neuwied über die Aktion.
Der Videobeitrag kann über die Webseite des Anbieters aufgerufen werden:
https://www.1730live.de/2026/09/18/grosse-muellsammelwoche-in-neuwied/
Nach Angaben der Stadt haben viele Teilnehmer bereits signalisiert, im kommenden Jahr wieder dabei sein zu wollen.
Was bleiben soll
17 Kubikmeter Müll sind inzwischen entsorgt. Bleiben soll nach dem Wunsch der Beteiligten etwas anderes: das Bewusstsein dafür, dass jeder mithelfen kann, die Stadt sauber zu halten.
Für Kinder hat das Sammeln noch einen zweiten Effekt. Wer eine Stunde lang Kippen, Verpackungen und Flaschen von einem Spielplatz aufliest, sieht danach anders hin – und wirft seltener selbst etwas weg.