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35-Jährige in Marburg getötet: Tatverdächtiger (42) offenbar in Polen festgenommen

Nach dem gewaltsamen Tod einer 35-jährigen Frau in Marburg gibt es offenbar eine Festnahme. Ein 42 Jahre alter Mann soll in Polen gefasst worden sein

Eine schattenhafte Figur mit einem Messer hinter verzerrtem Glas, die eine cineastische Horror-Atmosphäre ausstrahlt.
Foto: Nathan J Hilton / Pexels

Marburg. Nach dem gewaltsamen Tod einer 35-jährigen Frau im hessischen Marburg gibt es offenbar einen Ermittlungserfolg. Laut Medienberichten wurde ein 42 Jahre alter Tatverdächtiger am Donnerstag (22. Oktober 2026) in Polen festgenommen. Eine offizielle Bestätigung der Festnahme durch die Ermittlungsbehörden lag zunächst nicht vor.

Vermisste Frau mit 19 Messerstichen getötet

Bei dem Opfer handelt es sich um die 35-jährige Dejana P. aus Marburg. Die Frau war seit Dienstagabend (20. Oktober) vermisst worden. Zuletzt wurde sie gegen 18 Uhr beim Verlassen des Erlenring-Centers gesehen. Danach verlor sich ihre Spur.

Am Mittwochnachmittag (21. Oktober) machten Polizeibeamte bei der Suche nach der Vermissten eine schreckliche Entdeckung: Im Bereich der Straße „Am Erlengraben“ fanden sie die leblose Frau. Wenig später stand fest, dass es sich um die gesuchte 35-Jährige handelte.

Laut Medienberichten wurde die Leiche hinter einem Glascontainer entdeckt, nur etwa 250 Meter vom Erlenring-Center entfernt. Die Frau soll durch insgesamt 19 Messerstiche getötet worden sein.

Tatverdächtiger offenbar im Ausland gefasst

Am Donnerstag soll den Ermittlern ein entscheidender Schritt gelungen sein. Laut Medienberichten wurde ein 42-jähriger Mann in Polen festgenommen. Der Tatverdächtige soll aus Polen stammen.

Welche Verbindung zwischen dem Mann und dem Opfer bestand, ist bislang nicht bekannt. Auch zu einem möglichen Tatmotiv sowie zum genauen Ablauf des Verbrechens liegen noch keine gesicherten Informationen vor.

Die Staatsanwaltschaft Marburg und die Kriminalpolizei führen umfangreiche Ermittlungen. Bereits nach dem Leichenfund hatten die Behörden erklärt, dass aufgrund erster Erkenntnisse der Verdacht eines Tötungsdelikts bestehe.

Für den Tatverdächtigen gilt die Unschuldsvermutung.

Kriminalpolizei sucht weiterhin Zeugen

Die Ermittler bitten Personen, die zwischen Dienstag (20. Oktober), 18 Uhr, und Mittwoch (21. Oktober), 15.15 Uhr, im Bereich des Erlenrings verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Marburg unter der Telefonnummer 06421 406-0 entgegen.

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