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Aktenzeichen XY sucht diesen Jogger: Übergriff auf Siebenjährige im Kreis Ahrweiler

Am Mittwoch behandelt Aktenzeichen XY den Übergriff auf eine Siebenjährige in Oberdürenbach. Gesucht wird ein Jogger aus Köln-Frechen. 7.500 Euro Belohnung.

Nahaufnahme eines deutschen Polizeiautos mit dem Aufdruck 'Polizei', das an einem sonnigen Tag im Freien geparkt ist.
Foto: Markus Spiske / Pexels

Oberdürenbach. Der sexuelle Übergriff auf ein siebenjähriges Mädchen in Oberdürenbach wird am Mittwochabend in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY… ungelöst" behandelt. Staatsanwaltschaft Koblenz und Polizei Mayen suchen weiter nach dem Täter, für Hinweise sind 7.500 Euro Belohnung ausgesetzt. Im Fokus steht ein Jogger, der am Tattag in der Nähe gesehen wurde – und der gegenüber Zeugen bemerkenswert konkrete Angaben zu sich machte.

Was geschah

Am Nachmittag des 21. Juni 2025 war das Kind auf einer Geburtstagsfeier auf dem Sportplatz in Oberdürenbach.

Bundeskriminalamt

Als es den Sportplatz kurz verließ, traf es auf einem angrenzenden Feldweg auf einen unbekannten Mann. Dieser brachte das Mädchen zu einem nahegelegenen Pferdeunterstand. Dort kam es zu einem sexuellen Übergriff.

Anschließend entfernte sich der Mann in unbekannte Richtung.

Der Tatzeitpunkt wird mit 17.30 Uhr angegeben.

Die Beschreibung des Täters

Das Kind beschrieb den Mann so:

Er sprach normales Deutsch, war zwischen 170 und 180 Zentimeter groß, von normaler Figur, hatte dunkle Haare und einen Schnauzbart. Bekleidet war er mit einem schwarzen Shirt und einer schwarzen kurzen Hose.

Der Jogger – die entscheidende Spur

Mehreren Zeugen fiel zur selben Zeit in der Nähe ein Jogger oder Wanderer auf, der in Alter, Größe, Bekleidung und Bart mit der Täterbeschreibung übereinstimmt.

Zu ihm gibt es zusätzliche Details:

Er sprach Hochdeutsch, machte einen gepflegten Eindruck und hatte eine sehr athletische Figur. Er trug ein eng anliegendes Sportshirt mit weißem Nike-Symbol, ein verkehrt herum aufgesetztes Base-Cap, einen Trinkrucksack mit zwei über die Schulter hängenden Trinkschläuchen und eine dunkle Bauchtasche.

Und er sprach mit Zeugen über sich. Er gab an:

aus Köln-Frechen zu kommen, früher eine Freundin in Ahrweiler gehabt zu haben, gelernter Kfz-Mechatroniker zu sein, sich für Motorsport zu interessieren.

Diese vier Fragen stellt die Polizei

Waren Sie am Tattag in Tatortnähe – oder kennen Sie jemanden, der dort war?

Ist Ihnen eine auffällige Person aufgefallen oder sind Ihnen ortsfremde Kennzeichen auf den umliegenden Parkplätzen aufgefallen?

Haben Sie Fotos von der Umgebung gemacht? Gesucht sind ausdrücklich nicht nur Aufnahmen von Verdächtigem, sondern Bilder aus der Gegend allgemein – möglicherweise sind darauf Personen zu sehen, die als Zeugen infrage kommen.

Kennen Sie einen Mann aus dem Großraum Köln, auf den die Beschreibung des Joggers zutrifft?

So können Sie helfen

Hinweise nimmt die Kriminalinspektion Mayen entgegen: 02651 8010.

Auch jede andere Polizeidienststelle nimmt Hinweise auf.

Fotos lassen sich über das Hinweisportal der Polizei Rheinland-Pfalz hochladen: rlp.hinweisportal.de

Bilder des Gesuchten hat das Bundeskriminalamt in seinem Fahndungsportal veröffentlicht.

Die Sendung

Ausgestrahlt wird der Fall am Mittwoch, 9. September, um 20.15 Uhr im ZDF. Es ist die 631. Ausgabe der Sendung, moderiert von Rudi Cerne. Der Beitrag trägt den Titel "Traumatische Feier".

Eine Wiederholung läuft in derselben Nacht um 23.20 Uhr auf ZDFneo.

Behandelt werden in der Sendung außerdem der Fall eines 15-Jährigen, der von einer Brücke gestoßen wurde, ein Überfall auf einen 82-Jährigen durch falsche Paketboten und der Mord an einer 36-jährigen Joggerin im Lampertheimer Wald.

Nach Angaben der Redaktion werden im Durchschnitt rund 40 Prozent der vorgestellten Fälle aufgeklärt.

Warum jetzt neu aufgerufen wird

Die Tat liegt über ein Jahr zurück. Dass die Fahndung erneut aktualisiert und die Belohnung ausgelobt wurde, deutet darauf hin, dass die Ermittler auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen sind.

Gerade die konkreten Angaben des Joggers – Wohnort, Beruf, Interessen – könnten dabei entscheidend sein. Jemand aus dem Umfeld dieses Mannes könnte ihn wiedererkennen, ohne von der Tat zu wissen.

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