Dachstuhlbrand in Neuwied-Niederbieber
Neuwied-Niederbieber. Am Donnerstagnachmittag (5. November 2026) wurde die Feuerwehr gegen 15.55 Uhr zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand nach Niederbieber alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen ein Anbau sowie ein Raum im Erdgeschoss des betroffenen Gebäudes in Vollbrand. Die Flammen hatten zu diesem Zeitpunkt bereits auf den Dachstuhl übergegriffen. Die Bewohner konnten das Gebäude noch vor Eintreffen der Feuerwehr selbstständig verlassen.
Mehrere Atemschutztrupps im Einsatz
Zur Brandbekämpfung gingen mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz sowohl im Inneren als auch außerhalb des Gebäudes vor. Durch den gezielten Löschangriff gelang es der Feuerwehr, den Brand zügig unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Die anschließenden Nachlöscharbeiten gestalteten sich jedoch aufwendig. Um versteckte Glutnester aufzuspüren und abzulöschen, mussten Teile der Dachhaut geöffnet und kontrolliert werden. Die Arbeiten dauerten bis in die frühen Abendstunden an.
Am Abend führte die Feuerwehr eine erneute Kontrolle des betroffenen Gebäudes durch. Nach rund sechs Stunden konnte der Einsatz schließlich beendet werden.
Zahlreiche Einsatzkräfte beteiligt
Neben den Feuerwehren aus Niederbieber, Oberbieber und Neuwied waren auch die Informations- und Kommunikationseinheit (IuK), das Team Atemschutz sowie die Wehrleitung der Stadt Neuwied beteiligt. Ebenfalls vor Ort waren der Rettungsdienst, die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV), die Polizei Neuwied, die Stadtwerke Neuwied und das Ordnungsamt.
Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen bislang keine Angaben vor.
Quelle: Einsatzbericht der Feuerwehr Niederbieber-Segendorf