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Polizei fahndet nach Geldabheber: Betrüger erbeuteten EC-Karten einer Seniorin in Koblenz

Nach einem Telefonbetrug mit falschem Bankmitarbeiter sucht die Polizei Koblenz mit Fotos nach einem Mann, der mit den erbeuteten EC-Karten Geld abgehoben hat.

Symbolbild: Streifenwagen der Polizei Rheinland-Pfalz mit Blaulicht
Foto: Christoph Gottung / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0), Symbolbild, zugeschnitten

Koblenz. Die Polizei fahndet mit Bildern aus Überwachungskameras nach einem Mann, der mit erschlichenen EC-Karten einer Seniorin Geld abgehoben haben soll. Der Betrug geschah am 18. April 2026, die Ermittler bitten nun die Öffentlichkeit um Hinweise.

Falscher Bankmitarbeiter erschleicht EC-Karten und PIN

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Koblenz rief ein bislang unbekannter Täter bei der betagten Geschädigten an und gab sich als Mitarbeiter ihrer Hausbank aus. Unter einem Vorwand brachte er die Frau dazu, ihre EC-Karte und die ihres Ehemannes samt PIN einem Abholer zu übergeben. Dieser holte die Karten noch am selben Tag am Haus der Frau ab.

Mehrere Abhebungen an Geldautomaten in Koblenz

Mit den Karten wurde am 18. April 2026 zwischen 16.49 Uhr und 17.23 Uhr mehrfach unberechtigt Geld an verschiedenen Geldautomaten im Raum Koblenz abgehoben. Dabei konnten Bilder des Mannes gesichert werden, der das Geld abhob. Die Polizei möchte seine Identität klären. Ob der Abholer der Karten und der Geldabheber dieselbe Person sind, geht aus der Mitteilung nicht hervor.

Hinweise an die Kriminaldirektion Koblenz

Wer die abgebildete Person erkennt oder Angaben zur Tat machen kann, wendet sich an die Kriminaldirektion Koblenz unter 0261 103-53841 oder 0261 92156390. Die Fahndungsbilder sind über die Fahndungsseite der Polizei Rheinland-Pfalz einsehbar.

So schützen Sie sich vor Anrufen falscher Bankmitarbeiter

Die Polizei rät grundsätzlich: Banken fordern am Telefon niemals zur Herausgabe von EC-Karte oder PIN auf und schicken auch keine Abholer. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte auflegen und die Bank über die bekannte Nummer selbst anrufen. Die PIN gehört nie in fremde Hände. Wurde eine Karte weitergegeben, sollte sie sofort über den Sperr-Notruf 116 116 gesperrt und die Polizei informiert werden.

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