Germaniaplatz: Pumptrack fertig, Außenanlagen sollen bis Jahresende folgen
Neuwied. Auf dem Germaniaplatz am Sandkauler Weg ist der rund 1.400 Quadratmeter große Pumptrack fertig. Auf den Fußballfeldern laufen die Arbeiten, als Nächstes folgt die Skateanlage. Die Stadt Neuwied will die Außenanlagen des künftigen Mehrgenerationensportparks noch in diesem Jahr fertigstellen, sofern das Wetter mitspielt. Die Sanierung des Umkleidegebäudes soll 2027 abgeschlossen sein.
Pumptrack und Skateanlage für Rad- und Rollsport
Auf dem Pumptrack können sich künftig Rad- und Rollsportbegeisterte ausprobieren. Direkt daneben entsteht eine etwa 340 Quadratmeter große Skateanlage. Für diese Sportarten gab es auf dem Germaniaplatz bislang keine eigenen Flächen.
Neue Ballspielfelder mit Kunstrasen und Flutlicht
Das große Jugendspielfeld misst rund 65 mal 45 Meter und soll Platz für verschiedene Sportarten bieten. Daneben entsteht ein kleineres Cage-Soccer-Feld mit etwa 11 mal 20 Metern Spielfläche. Beide Plätze erhalten Kunstrasen. Banden und Ballfangnetze begrenzen das kleinere Feld. Eine neue Flutlichtanlage soll den gesamten Sportpark beleuchten.
Bewegungsparcours für ältere Menschen
Zwischen den Spielfeldern und den Anlagen für den Roll- und Radsport plant die Stadt einen Bewegungsparcours, der sich besonders an ältere Menschen richtet. Verschiedene Geräte sollen Beweglichkeit und Fitness fördern. Parcours und Zuwege sollen barrierefrei sein, damit auch Menschen mit Beeinträchtigungen die Anlage nutzen können.
Schallschutz im Wohngebiet und Beteiligung von Jugendlichen
Da der Platz mitten im Wohngebiet liegt, sollen Schallschutzelemente die Geräusche aus einzelnen Sportbereichen verringern. Das städtische Kinder- und Jugendbüro hatte Kinder und Jugendliche früh beteiligt und unter anderem eine Online-Abstimmung organisiert. Deren Wünsche flossen in das Konzept ein.
Kosten: 3,15 Millionen Euro, davon 1,22 Millionen Euro Förderung
Die Kosten belaufen sich derzeit auf rund 3,15 Millionen Euro. 1,22 Millionen Euro davon stammen aus dem Bund-Länder-Programm „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“. Wann die Anlagen erstmals genutzt werden können, hängt laut Stadt vom weiteren Bauverlauf ab.