Polizei Mayen zieht Bilanz: Großübung an der Carl-Burger-Schule ohne Probleme
Mayen. Die polizeiliche Großübung an der Carl-Burger-Schule in Mayen ist beendet. Nach Angaben der Polizei verlief das Zusammenspiel der beteiligten Behörden und Organisationen aus Sicht der Übungsleitung problemlos. Verkehrsbeeinträchtigungen bestehen nicht mehr.
Szenario: lebensbedrohliche Lage im Schulgebäude
Geübt wurde am Mittwoch, 21. Oktober 2026, ein lebensbedrohliches Szenario innerhalb des Schulgebäudes. In der berufsbildenden Schule fand an diesem Tag kein Unterricht statt. Laut Polizei konnten Einsatztaktiken und vorgegebene Handlungsabläufe bei der realitätsnahen Übung wie geplant umgesetzt werden.
Im Mittelpunkt standen das Zusammenspiel verschiedener Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie die Frage, ob sich Führungs- und Kommunikationsstrukturen verbessern lassen. Insgesamt nahmen 85 Personen teil, darunter neben der Polizei auch Einheiten des Katastrophenschutzes des Landkreises Mayen-Koblenz und die Freiwillige Feuerwehr Mayen.
Mobiles Behandlungszentrum per Lkw
Hervorgehoben wird der Einsatz eines mobilen ärztlichen Behandlungszentrums. Es wird per Lkw vor Ort platziert und kann im Ernstfall für die Erstversorgung von Verletzten bereitgestellt werden.
Polizei: Regelmäßiges Üben festigt Abläufe
Der Leiter der Polizeiinspektion Mayen, Erster Polizeihauptkommissar Lothar Rink, zeigte sich mit dem Ablauf zufrieden. Nur durch regelmäßiges Üben verfestigten sich die Abläufe innerhalb einer Einsatzlage, sagte er. Dazu zählten neben taktischen Vorgehensweisen auch die Kommunikation innerhalb der Polizei sowie mit den beteiligten Behörden und Organisationen. Man wolle für den Ernstfall gut aufgestellt sein.
Gerberstraße wieder frei
Wegen der vielen Einsatzkräfte und Fahrzeuge war die Gerberstraße von 10 bis etwa 16 Uhr teilweise gesperrt. Die Sperrung und die für die Übung eingerichtete Verkehrsführung sind inzwischen aufgehoben.