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Pfefferspray und Brecheisen: Polizei fahndet öffentlich nach Räuber aus Neuwied

Nach einem Überfall auf eine Spielhalle in der Insterburger Straße sucht die Polizei öffentlich nach dem Täter. Die Angestellte wurde verletzt.

Täterbild C
Foto: Polizei Rheinland-Pfalz

Neuwied. Mit einem Brecheisen brach er einen Automaten auf, mit Pfefferspray attackierte er die Angestellte: Nach einem Raubüberfall auf eine Spielhalle in der Insterburger Straße sucht die Polizei jetzt öffentlich nach dem Täter.

Täterbild A
Polizei Rheinland-Pfalz

Was passiert ist

Der Überfall ereignete sich am Samstag, 15. August, gegen 8.05 Uhr morgens.

Der Unbekannte betrat die Spielhalle und machte sich zunächst mit einem Brecheisen an einem Automaten zu schaffen.

Als die anwesende Angestellte darauf aufmerksam wurde, griff er sie an – mit Pfefferspray und körperlicher Gewalt. Die Frau wurde dabei nicht unerheblich verletzt.

Erbeutet hat der Täter Bargeld und einen Autoschlüssel. Anschließend entkam er unerkannt.

Täterbild B
Polizei Rheinland-Pfalz

Warum jetzt öffentlich gefahndet wird

Seit der Tat sind mehr als sechs Wochen vergangen. Dass die Polizei nun ein Bild veröffentlicht, deutet darauf hin, dass die bisherigen Ermittlungen nicht zur Identität des Mannes geführt haben.

Eine Öffentlichkeitsfahndung mit Lichtbild ist an Voraussetzungen geknüpft: Sie setzt eine Straftat von erheblicher Bedeutung voraus und muss richterlich angeordnet werden.

Der Vorwurf lautet auf besonders schweren Raub. Darauf steht Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren.

Wer sich melden soll

Gesucht werden Hinweise zur Identität oder zum Aufenthaltsort des abgebildeten Mannes.

Die Kriminalinspektion Neuwied ist erreichbar per Mail an [email protected] oder telefonisch unter 02631 878-0.

Das Fahndungsbild ist auf der Website der Polizei Rheinland-Pfalz veröffentlicht. Hinweise lassen sich auch dort über ein Formular abgeben.

Auch kleine Beobachtungen helfen

Wer glaubt, die Person zu kennen, sollte sich melden – auch bei Unsicherheit. Die Bewertung übernimmt die Polizei.

Hilfreich sind ebenso Beobachtungen aus dem Umfeld: Wem ist an jenem Samstagmorgen jemand aufgefallen, der es eilig hatte? Wer hat in den Tagen danach etwas mitbekommen, das zu der Tat passen könnte?

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