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Drei Stadtführungen im Oktober: Herrnhuterviertel, Religionsgeschichte und Kriminalfälle

Die Tourist-Information Neuwied bietet am 18. und 25. Oktober drei Rundgänge an. Die Anmeldung ist bis zwei Tage vor dem Termin nötig, die Plätze sind begrenzt.

Gelbe Barockhäuser mit Schiefermansarddach im Herrnhuter Viertel in Neuwied
Foto: RomkeHoekstra / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0), zugeschnitten

Neuwied. Die Tourist-Information Neuwied lädt am Sonntag, 18. Oktober, und am Sonntag, 25. Oktober, zu insgesamt drei öffentlichen Stadtführungen ein. Die Rundgänge führen durch das Herrnhuterviertel, zu Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie zu Schauplätzen früherer Verbrechen und Unglücke. Die Plätze sind auf jeweils 25 Personen begrenzt, eine Anmeldung ist erforderlich.

Die drei Führungen im Überblick

  • Sonntag, 18. Oktober, 14 Uhr: Führung durch das Herrnhuterviertel. Treffpunkt ist vor der Herrnhuter Kirche. Dauer: rund anderthalb Stunden.
  • Sonntag, 25. Oktober, 14 Uhr: Führung zu historischen Kirchen und Religionsgemeinschaften. Treffpunkt ist vor dem Neuwieder Schloss. Dauer: rund anderthalb Stunden.
  • Sonntag, 25. Oktober, 14 Uhr: „Auf alten Spuren mit Schauplätzen des Verbrechens“. Treffpunkt ist am Neuwieder Bahnhof, am Eingang des Brauhauses. Dauer: rund eine Stunde und 45 Minuten.

Herrnhuterviertel: Barock zwischen Engerser und Friedrichstraße

Das historische Karree zwischen Engerser, Pfarr-, Langendorfer und Friedrichstraße gehört mit seiner barocken Architektur zu den markantesten Vierteln der Stadt. Die Teilnehmenden erfahren mehr über die Geschichte der Herrnhuter Brüdergemeine. Zu den Stationen zählen unter anderem die Herrnhuter Kirche, die Katakomben und das Roentgen-Haus.

Religionsfreiheit in Neuwied: Kirchen, Glaubensgemeinschaften und Synagogen-Mahnmal

Seit Mitte des 17. Jahrhunderts zog die in Neuwied gewährte Religionsfreiheit Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen in die Stadt. Auf dem Rundgang lernen Interessierte verschiedene Gotteshäuser und das Mahnmal der ehemaligen Synagoge kennen. Es geht um die Geschichte der Glaubensgemeinschaften sowie um Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer religiösen Traditionen.

Historische Kriminalfälle und Unglücke in Neuwied

Die dritte Führung widmet sich der dunkleren Seite der Stadtgeschichte. Straßen und Plätze werden dabei zu Zeugen vergangener Kriminalfälle und Unglücke. Die Teilnehmenden hören Geschichten über falsches Geld, folgenschwere Ereignisse auf den Schienen und Verbrechen mitten in der Stadt.

Preise und Anmeldung

Für alle drei Führungen zahlen Erwachsene jeweils 6 Euro, Kinder von 6 bis 14 Jahren 4 Euro. Die Anmeldung ist bis spätestens zwei Tage vor dem jeweiligen Termin erforderlich, telefonisch unter 02631 802 5555 oder per E-Mail an [email protected]. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Stadt unter neuwied.de/fuehrungen.

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