NeuwiedFM
On Air Montag, 24. August 2026 --:--
Diese Meldung ging als Eilmeldung raus.

Unwetter in Rheinland-Pfalz

Zwei Spaziergängerinnen suchten Schutz unter einer Sitzgruppe, als ein Baum umstürzte. Eine 58-Jährige starb. Im Kreis Neuwied traf es Engers und Heimbach-Weis.

Niedrige Perspektive einer hohen Turm gegen einen dramatischen stürmischen Himmel mit Blitzen.
Foto: Abdullah Efe / Pexels

Liveticker beendet

Beendet am
Verlauf einklappen Verlauf anzeigen (18 Einträge)
  1. Wichtig NeuwiedFM Redaktion

    Wir beenden den Liveblog

    Wir beenden die Live-Berichterstattung für heute.

    Der Stand: Das Unwetter zog ab 19.15 Uhr über die Region. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Koblenz kam es flächendeckend zu umgestürzten Bäumen und Sturmschäden. Im Bereich der Polizeidirektion Mayen wurden zwei Menschen durch einen umgestürzten Baum schwer verletzt.

    Auf den Autobahnen A3 und A48 kam es zu Unfällen und langen Sperrungen, auch zahlreiche Landesstraßen waren betroffen. In Teilen der Eifel fiel der Strom aus. Die Feuerwehren waren über Stunden im Einsatz.

    Zum Gesamtschaden und zur Zahl der Einsätze liegen noch keine Angaben vor.

    Aktuelle Verkehrsinformationen: https://neuwiedfm.de/verkehr

    Wir berichten weiter, sobald die Bilanzen von Feuerwehr und Polizei vorliegen.

  2. Wichtig NeuwiedFM Redaktion

    Zwei Schwerverletzte durch umgestürzten Baum

    Das Polizeipräsidium Koblenz hat eine erste Bilanz veröffentlicht – und die enthält eine schwerwiegende Nachricht: Im Bereich der Polizeidirektion Mayen wurden zwei Menschen durch einen umgestürzten Baum schwer verletzt.

    Nach Angaben der Polizei zog das Unwetter ab 19.15 Uhr über das Dienstgebiet. Flächendeckend kam es zu umgestürzten Bäumen und sturmbedingten Schäden an Gebäuden.

    Zum Schadensausmaß können die Behörden derzeit keine Angaben machen.

  3. Wichtig NeuwiedFM Redaktion

    A48 über weite Strecke gesperrt

    Die Sperrungen auf der A48 im Westerwald reichen weiter, als zunächst absehbar war. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Höhr-Grenzhausen und dem Kreuz Dernbach – über mehrere Kilometer.

    Auch mehrere Landesstraßen in der Umgebung sind gesperrt: die L308 zwischen Vallendar und Höhr-Grenzhausen sowie Verbindungen im Bereich Hillscheid und Berg Schonstatt.

    Damit fallen nicht nur die Autobahn, sondern auch die naheliegenden Ausweichstrecken aus.

    Wer aus Richtung Koblenz in den Westerwald muss oder umgekehrt, sollte großräumig ausweichen – über die A3 oder die B49. Und viel Zeit einplanen.

    Am Kreuz Dernbach staut es sich weiterhin.

  4. Wichtig NeuwiedFM Redaktion

    Auch die L308 steht

    Neben den Autobahnen ist auch die Landesstraße betroffen: Auf der L308 zwischen Vallendar und Höhr-Grenzhausen steht der Verkehr.

    Damit fällt eine der wichtigsten Ausweichstrecken aus. Wer wegen der Probleme auf A48 und A3 auf Nebenstrecken ausweicht, kommt auch dort nicht durch.

    Die Verbindung führt vom Rheintal hinauf in den Kannenbäckerland-Bereich und wird bei Störungen auf der A48 regelmäßig als Alternative genutzt – entsprechend schnell ist sie überlastet.

  5. Wichtig NeuwiedFM Redaktion

    A3 bleibt problematisch – A48 rollt langsam

    Ein geteiltes Bild in der Region:

    Auf der A48 hat sich die Lage etwas entspannt. Der Verkehr rollt wieder, wenn auch langsam. Die Unfallstelle besteht weiterhin.

    Anders sieht es auf der A3 im Westerwald aus. Im Bereich zwischen Ransbach-Baumbach, Dernbach und Siershahn staut es sich weiterhin erheblich – teils steht der Verkehr. Dort sind mehrere Unfallstellen gemeldet.

    Auch das Autobahnkreuz Dernbach ist betroffen, wo A3 und A48 zusammentreffen.

    Wer in Richtung Montabaur oder Limburg unterwegs ist, sollte weiterhin deutlich mehr Zeit einplanen oder die Strecke umfahren.

  6. Wichtig NeuwiedFM Redaktion

    Verkehrslage entspannt sich

    Die Lage im Straßenverkehr hat sich deutlich beruhigt. Auf der B42 zwischen Neuwied und Bendorf fließt der Verkehr wieder, auch auf der A48 und A3 sind die großen Rückstaus verschwunden.

    Vereinzelt bestehen weiterhin Sperrungen – unter anderem im Bereich Bendorf, an der Engerser Landstraße und bei Heddesdorf. Auch bei St. Sebastian ist noch eine Stelle betroffen.

    Auf der A3 im Bereich Ransbach-Baumbach und Dernbach gibt es noch Reste des Rückstaus, der sich aber auflöst.

  7. Wichtig NeuwiedFM Redaktion

    A48: Offenbar Lkw umgekippt

    Nach Informationen von NeuwiedFM soll auf der A48 im Bereich der Bendorfer Brücke ein Lastwagen umgekippt sein.

  8. NeuwiedFM Redaktion

    Überblick: Die Lage im Verkehrsnetz

    Ein zusammenfassender Blick auf die aktuelle Verkehrslage in der Region:

    Gesperrt sind:
    Die A48 im Bereich der Bendorfer Rheinbrücke – dort hat es einen Unfall gegeben. Auch die Anschlussstellen rund um das Kreuz sind betroffen.
    Eine Sperrung bei St. Sebastian.
    Sperrungen im Bereich Bendorf, Heimbach-Weis und Neuwied.

    Stau gibt es auf:
    Der B42 zwischen Neuwied und Bendorf – dort steht der Verkehr über weite Strecken.
    Der B256 im Bereich Torney und Niederbieber, dort ist zusätzlich ein Unfall gemeldet.
    Auf der A3 im Westerwald bei Dernbach und Deesen – dort sind zwei Unfallstellen gemeldet.
    Auf der B9 in Andernach mit zwei Unfallstellen.

  9. Wichtig NeuwiedFM Redaktion

    Weitere Alarmierungen – Lage bleibt angespannt

    Die Alarmierungen gehen weiter. Erneut sind Sirenen zu hören, weitere Feuerwehreinheiten werden zu Einsätzen gerufen.

    Für Anwohner gilt weiterhin: Die Sirenen dienen der Alarmierung der Feuerwehr, nicht der Warnung der Bevölkerung. Bitte nicht bei Feuerwehr oder Polizei anrufen, um nachzufragen – die Leitungen werden gebraucht.

    Wer selbst Hilfe benötigt: Bei Gefahr für Leib und Leben die 112. Bei Schäden ohne akute Gefahr – etwa ein umgestürzter Baum auf dem Grundstück – bitte etwas Geduld haben, die Einsätze werden nach Dringlichkeit abgearbeitet.

  10. Wichtig NeuwiedFM Redaktion

    A48 gesperrt – Bendorfer Brücke betroffen

    Auf der A48 ist es zu einem Unfall gekommen. Betroffen ist der Bereich der Bendorfer Rheinbrücke in Richtung Osten.

    Die Autobahn ist von der Brücke bis über die Anschlussstelle Bendorf hinaus gesperrt. Auch die Abfahrten im Bereich des Autobahnkreuzes sind betroffen.

    Der Verkehr auf der Brücke steht.

  11. Wichtig NeuwiedFM Redaktion

    Weiterer Unfall auf der A3 bei Deesen

    Auf der A3 hat sich ein weiterer Unfall ereignet – diesmal im Bereich Deesen im Westerwaldkreis.

    Der Verkehr staut sich über mehrere Kilometer. Zusätzlich liegt südlich der Unfallstelle eine Baustelle im betroffenen Abschnitt, was die Lage verschärft.

    Damit sind auf der A3 im Westerwald inzwischen zwei Unfallstellen gemeldet.

  12. Wichtig NeuwiedFM Redaktion

    Unfall auf der B9 in Andernach

    Auch auf der B9 in Andernach kommt es zu Behinderungen. Im Bereich zwischen Kirchberg und der Innenstadt sind zwei Unfallstellen gemeldet – eine auf Höhe Kirchberg, eine weiter südlich im Bereich Fraunhoferstraße.

    Der Verkehr staut sich in beide Richtungen. Zusätzlich liegt in dem Abschnitt eine Baustelle.

  13. Wichtig NeuwiedFM Redaktion

    Unfall auf der A3 bei Dernbach – Stau Richtung Süden

    Auf der A3 hat sich im Bereich des Autobahnkreuzes bei Dernbach ein Unfall ereignet. Der Verkehr staut sich in Richtung Süden erheblich – die Rückstaus reichen bis über die Anschlussstelle hinaus.

  14. Wichtig NeuwiedFM Redaktion

    Mehrere Straßen gesperrt

    Nach Auswertung aktueller Verkehrsdaten sind im Stadtgebiet und Umland mehrere Straßen gesperrt. Betroffen sind demnach:

    Niederbieber: Die B256 ist im Bereich Niederbieber gesperrt – dort wird zusätzlich ein Gefahrenhinweis angezeigt. Eine zweite Sperrung liegt südlich davon.

    Irlich: Die B42 westlich von Neuwied.

    Heimbach-Weis: eine Sperrung im Ortsbereich.

    Block: eine Sperrung nahe der B42.

    Bendorf: eine Sperrung im Stadtgebiet.

    Auf der B42 zwischen Neuwied und Bendorf steht der Verkehr über weite Strecken. Auch im Bereich St. Sebastian und Weitersburg staut es sich.

    Im Stadtgebiet und Umland ist die Verkehrslage angespannt. Auf der B42 zwischen Neuwied und Bendorf staut es sich über weite Strecken, auch bei St. Sebastian und Weitersburg.
    Nicht alle Sperrungen hängen mit dem Unwetter zusammen. In Irlich läuft an der B42 eine Baustelle an der Wiedbrücke, die La-Porte-Kreuzung ist seit Anfang August wegen der neuen Stadtzufahrt gesperrt.

    Wo Sperrungen tatsächlich auf das Unwetter zurückgehen, ist noch nicht bestätigt.

  15. Wichtig NeuwiedFM Redaktion

    Weitere Wehren werden alarmiert

    Die Alarmierungen reißen nicht ab: Inzwischen sind auch aus weiterer Entfernung Sirenen zu hören. Offenbar werden nach und nach weitere Feuerwehreinheiten zu Einsätzen gerufen.

    Das deutet darauf hin, dass es nicht bei einer einzelnen Einsatzstelle bleibt. Bei Unwetterlagen häufen sich die Meldungen typischerweise über einen längeren Zeitraum – umgestürzte Bäume, vollgelaufene Keller, abgedeckte Dächer.

    Wie viele Einsätze es insgesamt sind, ist noch offen.

  16. Wichtig NeuwiedFM Redaktion

    Sirenen ertönen – Feuerwehr wird alarmiert

    In der Region heulen die Sirenen: dreimal ein kurzer Dauerton. Das ist das Signal zur Alarmierung der Feuerwehr – die Einsatzkräfte werden zu Einsatzstellen gerufen.

    Für die Bevölkerung besteht dadurch keine unmittelbare Gefahr.

    Zur Einordnung: Eine amtliche Warnung an die Bevölkerung klingt anders. Dann ertönt ein auf- und abschwellender Heulton über eine Minute. Erst dann gilt: Radio einschalten und Warn-Apps prüfen, Fenster und Türen schließen, Nachbarn informieren.

    Wer unsicher ist, kann in der Warn-App NINA nachsehen.

  17. Wichtig NeuwiedFM Redaktion

    Einsatzkräfte im Einsatz

    Das Unwetter ist über die Region gezogen. Bereits kurz danach sind mehrere Einsatzkräfte zu Einsatzstellen unterwegs.

    Wo genau und mit welchen Schäden, ist noch offen. Wir sammeln die Meldungen an dieser Stelle und aktualisieren fortlaufend.

    Wichtig für Betroffene: Bei Gefahr für Leib und Leben wählen Sie die 112. Für Hilfeleistungen ohne akute Gefahr – umgestürzte Bäume auf dem Grundstück, vollgelaufene Keller ohne Gefährdung – wenden Sie sich bitte an die örtliche Feuerwehr über die Leitstelle, damit die Notrufleitungen frei bleiben.

  18. NeuwiedFM Redaktion

    Erstmeldung

    Der Artikel ist erschienen.

+++ Update, 10.30 Uhr: Stadtwerke nehmen Schäden auf +++

Die Stadtwerke Neuwied und die Servicebetriebe erfassen derzeit alle Schäden im Stadtgebiet. Alle bekannten Stromausfälle wurden bereits in der Nacht behoben. Wer noch ohne Strom ist oder Schäden meldet, erreicht die Leitstelle unter 02631 85-2222. Umgestürzte Bäume nehmen die Servicebetriebe unter 02631 85-0 entgegen. Details weiter unten im Text.

Waldorf/Neuwied. Das Unwetter vom Mittwochabend hat ein Todesopfer gefordert. In Waldorf im Kreis Ahrweiler suchten zwei Spaziergängerinnen unter einer überdachten Sitzgruppe Schutz, als ein Baum entwurzelt wurde und auf sie stürzte. Eine 58-Jährige starb, ihre 47-jährige Begleiterin wurde schwer verletzt. Im Kreis Neuwied traf es vor allem Engers und Heimbach-Weis, im Westerwald arbeiteten die Einsatzkräfte über 100 Einsatzstellen ab.

Was in Waldorf geschah

Die beiden Frauen waren zu Fuß unterwegs, als das Unwetter aufzog. Sie stellten sich an einem Wirtschaftsweg unter eine überdachte Sitzgruppe.

Hinter dieser Sitzgruppe stand ein Baum. Der Sturm entwurzelte ihn, er kippte um und traf beide Frauen.

Die 58-Jährige erlag ihren Verletzungen. Die 47-Jährige kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

Der Fall ereignete sich im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Remagen. Zu Herkunft und Wohnort der Frauen machten die Behörden keine Angaben; die Polizei bat ausdrücklich darum, von Nachfragen abzusehen.

Zur Einordnung: Die zunächst gemeldeten zwei Schwerverletzten im Bereich der Polizeidirektion Mayen sind dieselben beiden Frauen. Es handelt sich nicht um zwei getrennte Vorfälle.

Nach bisherigem Stand ist die 58-Jährige das einzige Todesopfer dieser Unwetternacht in Deutschland.

Die Lage im Kreis Neuwied

In Neuwied waren nach Angaben des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs Holger Kurz vor allem die Stadtteile Engers und Heimbach-Weis betroffen.

Die Heimbach-Weiser Feuerwehr rückte aus, weil in Richtung Engers Bäume die Straße blockierten. Auch in der Engerser Landstraße in Höhe der ED-Tankstelle stürzte ein Baum um; der Verkehr wurde einspurig vorbeigeführt.

Über Stunden hinweg heulten die Sirenen – eine Wehr nach der anderen wurde alarmiert. Eine bezifferte Einsatzbilanz für Stadt und Kreis liegt bislang nicht vor.

Verwüstung im Westerwald

Deutlich härter traf es den Westerwaldkreis. Die Kreisverwaltung meldete am späten Abend über 100 Einsatzstellen. Besonders betroffen waren die Verbandsgemeinden Wirges, Wallmerod, Montabaur und Höhr-Grenzhausen.

In Höhr-Grenzhausen riss der Sturm Wände aus mindestens zwei Häusern. Es gab Schäden durch abstürzende Fassadenteile und umherfliegende Gegenstände. Nach Angaben von Anwohnern dauerte das Ganze nur wenige Minuten – in dieser Zeit wurden Bäume entwurzelt, Dächer abgedeckt, Autos beschädigt. Sogar Trampoline flogen durch die Luft.

Die Verbandsgemeinde richtete Notunterkünfte ein: im Bürgerhaus Kammerforst, in der Pfeifenbäckerhalle Hilgert und in der Sporthalle der Goethe-Schule.

In Bannberscheid riss der Sturm Teile der Fassade der Aubachhalle weg.

Sattelzug auf der Bendorfer Brücke

Auf der A48 kippte auf der Rheinbrücke bei Bendorf ein Sattelzug um und blockierte mehrere Fahrstreifen. Verletzt wurde dabei niemand.

Schwer getroffen wurde auch das Autobahndreieck Dernbach: Dort stürzten Bäume auf die Fahrbahn, die A3 in Richtung Köln und die Überleitung zur A48 waren rund zwei Stunden voll gesperrt.

Tornado-Verdacht in Höhr-Grenzhausen

Aus Höhr-Grenzhausen gab es mehrere Meldungen über eine tornadoähnliche Verwirbelung, ein Video soll das Phänomen zeigen. Eine offizielle Einordnung durch den Deutschen Wetterdienst steht aus.

Bestätigt ist dagegen ein Tornado in Brandenburg: In Fürstenwalde an der Spree trat gegen 17.15 Uhr nachweislich einer auf. Der DWD teilte mit, es handle sich "unzweifelhaft um einen Tornado" – belegt durch mehrere Videos. Zur Stärke gebe es noch keine verlässliche Aussage.

Zur Einordnung: In Deutschland werden im langjährigen Mittel etwa 49 Tornados pro Jahr dokumentiert, ein Teil davon als Wasserhosen über Gewässern.

Über 100 Stundenkilometer

Der Deutsche Wetterdienst hatte für den Westerwaldkreis sowie die Kreise Altenkirchen und Neuwied eine Unwetterwarnung der Stufe 3 von 4 ausgegeben. Angekündigt waren orkanartige Böen zwischen 90 und 115 Stundenkilometern, Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter und Hagel mit drei Zentimetern Korngröße.

In einzelnen Bereichen wurden nach Angaben lokaler Medien über 100 Stundenkilometer gemessen. Eine offiziell bestätigte Spitzenböe liegt noch nicht vor.

Auch Hessen schwer getroffen

Über Rheinland-Pfalz hinaus richtete das Unwetter erhebliche Schäden an. In Wetzlar wurden nach Angaben der Feuerwehr rund 60 Häuser beschädigt – von einzelnen fehlenden Dachziegeln bis zur vollständig abgedeckten Dachfläche. Teilweise flogen Dachteile bis zu hundert Meter weit.

In Solms hob eine mutmaßliche Windhose komplette Dachstühle an. Einige Häuser sind unbewohnbar.

Warum so viele Bäume fielen

Ein Faktor dürfte in den Wochen davor liegen. Nach fünf zu trockenen Monaten in Folge und mehreren Waldbränden in der Region sind viele Bäume geschwächt.

Landesforsten Rheinland-Pfalz weist darauf hin, dass durch Trockenheit und Hitze belastete Bäume anfälliger für Sturmschäden sind. Trockenstress kostet Vitalität und Blattmasse und setzt die Abwehrkräfte herab. Schwere Stürme ab etwa 89 Stundenkilometern können Bäume brechen lassen, ab 118 auch entwurzeln.

Und heute?

Der Wetterdienst erwartet zunächst eine Beruhigung: wechselnd bewölkt mit nachlassenden Schauern, in der Nacht zum Freitag meist trocken. Danach wird es freundlicher und sommerlich warm.

Zum Wochenende sind nachmittags und abends erneut einzelne kräftige Schauer und Gewitter möglich – mit Starkregen, Hagel und Sturmböen.

Wie findest du das?
Mehr

Das könnte dich auch interessieren

NeuwiedFM Der Sound für Neuwied