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Urmitz: Niedrigwasser im Rhein legt versunkenes Fahrzeug frei

Das Niedrigwasser im Rhein hat bei Urmitz ein versunkenes Fahrzeug sichtbar gemacht. Polizeikräfte untersuchten den ungewöhnlichen Fund nahe der Kronprinzenbrücke.

Tauchergruppe im Einsatz
Foto: Privat

Urmitz. Der derzeit niedrige Wasserstand des Rheins hat bei Urmitz einen ungewöhnlichen Fund ans Licht gebracht. In der Nähe eines Brückenpfeilers der Kronprinzenbrücke wurde ein versunkenes Fahrzeug sichtbar, das bislang unter der Wasseroberfläche verborgen lag.

Am Donnerstag, 6. August 2026, waren deshalb Einsatzkräfte der Technischen Einsatzeinheit der Abteilung Bereitschaftspolizei des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik vor Ort.

Die Kräfte waren von der Wasserschutzpolizei angefordert worden. Ziel des Einsatzes war es, zu überprüfen, ob das aufgefundene Fahrzeug möglicherweise eine polizeiliche Relevanz besitzt.

Weitere Erkenntnisse zur Herkunft des Fahrzeugs, dazu, wie lange es bereits im Rhein liegt oder unter welchen Umständen es dort hineingelangte, liegen bislang nicht vor. Die Hintergründe des Fundes sind damit weiterhin unklar.

Weitere Suchmaßnahmen nach möglichen Kriegsrelikten geplant

Unabhängig von dem Fahrzeugfund sollen in den kommenden Wochen weitere Suchmaßnahmen im Rhein stattfinden. Dabei wollen die Einsatzkräfte bereits bekannte Fundstellen genauer untersuchen.

Hintergrund ist das derzeitige Niedrigwasser, durch das Bereiche des Flussbetts zugänglich beziehungsweise sichtbar werden, die normalerweise unter Wasser liegen. Dabei sollen die betroffenen Stellen unter anderem auf mögliche Munition und weitere Kriegsrelikte aus dem Zweiten Weltkrieg überprüft werden.

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