Neuwied: Waldbrand in Feldkirchen-Hüllenberg – über 120 Einsatzkräfte im Einsatz
Liveticker beendet
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Feuer gelöscht – wir beenden den Liveblog
Das Feuer ist nach Informationen von NeuwiedFM gelöscht. Wir beenden damit den Liveblog und wünschen eine gute Nacht. Wir berichten später mit einem ausführlichen und aktualisierten Bericht.
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Einsatz dauert an
Der Einsatz läuft weiter. Nach Informationen von NeuwiedFM werden die Löscharbeiten noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Feuerwehr bittet weiterhin darum, den Bereich zu meiden und die Zufahrtswege freizuhalten.
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Eilmeldungen direkt aufs Handy
Bei Lagen wie diesen informieren wir Sie gerne auch direkt auf Ihr Handy. Wer keine Eilmeldung verpassen will, findet hier alle Möglichkeiten, uns zu abonnieren – komplett kostenlos und ohne Werbung: https://neuwiedfm.de/eilmeldungen
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Bitte Zufahrtswege freihalten

Die Feuerwehr bittet dringend darum, den Einsatzbereich zu meiden und die Zufahrtswege freizuhalten. Weil das Löschwasser im Pendelverkehr zur Brandstelle gebracht werden muss, sind die Wege durchgehend befahren. Wer dort parkt oder aus Neugier hinfährt, blockiert die Löscharbeiten.
Foto: Feuerwehr Neuwied -
Feuerwehr bestätigt: Großeinsatz in Feldkirchen-Hüllenberg

Die Feuerwehr hat den Waldbrand bestätigt. Nach ihren Angaben brennt ein größeres Waldstück im Bereich Feldkirchen-Hüllenberg. Über 120 Einsatzkräfte sind vor Ort.
Weil die Löschwasserversorgung an der Einsatzstelle begrenzt ist, wurden Einheiten aus dem gesamten Landkreis Neuwied alarmiert. Über einen eingerichteten Pendelverkehr wird Löschwasser zur Brandstelle gebracht.
Die Feuerwehr bittet die Bevölkerung, den Einsatzbereich zu meiden und die Zufahrtswege freizuhalten.
Foto: Feuerwehr Neuwied
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Flammen nicht mehr aus der Ferne sichtbar
Die Flammen sind aus der Ferne nicht mehr richtig zu erkennen. Ob der Brand damit gelöscht ist, ist offen – bei Vegetationsbränden ziehen sich die Nachlöscharbeiten oft über Stunden. Eine offizielle Bestätigung liegt weiterhin nicht vor.
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Brandort offenbar bei Hüllenberg
Nach Informationen von NeuwiedFM soll sich der Brand im Bereich Hüllenberg befinden. Der Ort liegt auf einer Anhöhe über dem Neuwieder Becken. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.
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Die Löscharbeiten in Feldkirchen dauern an. In sozialen Netzwerken kursieren bereits Aufnahmen vom Brandort – wir warten auf gesicherte Angaben. Ein Update ist für 23:15 Uhr geplant.
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Flammen bereits seit über einer halben Stunde sichtbar.
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Einsatzkräfte werden nachalarmiert
Laut Informationen von NeuwiedFM werden weitere Feuerwehren im Umkreis von Neuwied alarmiert.
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Erstmeldung
Der Artikel ist erschienen.
Neuwied. In Feldkirchen-Hüllenberg hat am Sonntagabend ein größeres Waldstück gebrannt. Über 120 Einsatzkräfte waren im Einsatz, Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Neuwied rückten an. Die Flammen waren bis in die Innenstadt zu sehen. In der Nacht konnte das Feuer gelöscht werden.

Löschwasser im Pendelverkehr
Die Feuerwehr sprach in einer Mitteilung von einem größeren Waldstück, das in Brand geraten war. Erschwerend kam die Lage des Brandorts hinzu: Hüllenberg liegt auf einer Anhöhe über dem Neuwieder Becken, am Rand des Naturparks Rhein-Westerwald – die Löschwasserversorgung vor Ort ist begrenzt.
Deshalb wurden Einheiten aus dem gesamten Landkreis alarmiert. Über einen eingerichteten Pendelverkehr brachten die Einsatzkräfte das Löschwasser zur Brandstelle. Die Feuerwehr bat die Bevölkerung, den Bereich zu meiden und die Zufahrtswege freizuhalten.
Nach Informationen von NeuwiedFM war das Feuer in der Nacht gelöscht.
Der zeitliche Ablauf
NeuwiedFM hatte um 22.22 Uhr eine Eilmeldung zu dem Brand veröffentlicht – zu einem Zeitpunkt, als noch keine offiziellen Angaben vorlagen. Grundlage waren Informationen aus Sicherheitskreisen sowie Hinweise auf die weithin sichtbaren Flammen.
Die offizielle Bestätigung durch die Feuerwehr folgte um 23.27 Uhr. Erst dann standen die Zahl der Einsatzkräfte und der genaue Brandort fest.
Geübt hatten sie es bereits
Bemerkenswert: Genau dieses Szenario hatte der Landkreis vor gut zwei Jahren geprobt. Im Juni 2024 fand in der ehemaligen Siedlung Rockenfeld – nur wenige Kilometer entfernt – eine große Waldbrandübung mit rund 200 Einsatzkräften statt.
Trainiert wurde damals vor allem der Aufbau einer sicheren Löschwasserversorgung sowie das Zusammenwirken der Abschnittsleitungen mit der Technischen Einsatzleitung. Auch die Zufahrten über die Forst- und Waldwege von Feldkirchen-Hüllenberg waren Teil des Übungskonzepts.
Hohe Waldbrandgefahr
Der Brand fällt in eine Phase außergewöhnlicher Trockenheit. Der Juli war der fünfte zu trockene Monat in Folge; in Rheinland-Pfalz fielen deutlich weniger Niederschläge als üblich. Der Boden ist vielerorts ausgedörrt, die Waldbrandgefahr entsprechend hoch.
Erst am Freitag hatte die Trockenheit auch am Rhein Folgen: In Koblenz-Wallersheim legte das Niedrigwasser eine Bazooka-Rakete aus dem Zweiten Weltkrieg frei.
Noch offene Fragen
Zur betroffenen Fläche, zur genauen Einsatzdauer und zur Brandursache liegen bislang keine Angaben vor. Verletzt wurde nach bisherigem Stand niemand.
Die Feuerwehr hat angekündigt, in den kommenden Tagen weitere Informationen zum Einsatzverlauf zu veröffentlichen. Wir berichten, sobald uns Details vorliegen.