Firmenkomplex brannte in voller Ausdehnung – niemand verletzt
Ochtendung. Ein Firmenkomplex in Ochtendung im Kreis Mayen-Koblenz hat am Montag in voller Ausdehnung gebrannt. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit starken Kräften im Einsatz. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand.
Warnmeldung für die Bevölkerung
Wegen des Brandes wurde am Abend eine amtliche Warnmeldung herausgegeben. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Der Brandort lag an der L117 im Bereich der Kreuzung zur K63. Autofahrer sollten den Bereich weiträumig umfahren, damit die Zufahrtswege für die Einsatzkräfte frei blieben.

Brennender Rindenmulch erschwerte die Arbeit
Nach Informationen, die NeuwiedFM vorliegen, brannten an der Einsatzstelle ein oder mehrere Haufen Rindenmulch. Solche Brände sind für die Feuerwehr besonders aufwendig: Das Material glimmt tief im Inneren weiter und muss aufwendig auseinandergezogen und durchnässt werden.
Erschwerend kam hinzu, dass sich die Wasserversorgung an der Einsatzstelle schwierig gestaltete.
Die Löscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden an.
Vieles blieb offen
Zu Einzelheiten des Brandgeschehens machten die Behörden zunächst keine Angaben. Die Polizeidirektion Mayen bat ausdrücklich darum, von Nachfragen abzusehen, und kündigte eine Nachberichterstattung an.
Auch zur Größe des Feuers, zur Schadenshöhe und zur Ursache lagen zunächst keine Informationen vor.
Nicht der erste Brand am Ort
Für Ochtendung war es bereits der zweite größere Brand auf einem Firmengelände in diesem Jahr. Im April hatte sich auf dem Areal einer Recyclingfirma im Oberholzweg Kunststoffmüll entzündet. Damals waren rund 65 Einsatzkräfte im Einsatz, die Löscharbeiten zogen sich ebenfalls bis in die Abendstunden. Auch dort blieb niemand verletzt.
Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Bränden gibt oder ob dasselbe Unternehmen betroffen war, ist nicht bekannt.