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On Air Freitag, 4. September 2026 --:--

Gefahrgut-Alarm am BER: Terminal 1 teilweise geräumt

Eine Frau meldete am Flughafen BER einen gefährlichen Stoff. Die Bundespolizei räumte den öffentlichen Bereich von Terminal 1, der Flugbetrieb lief weiter.

Flugzeuge auf der Landebahn am Flughafen Hamburg an einem klaren Tag, die lebhaften Luftverkehr zeigen.
Foto: Wolfgang Weiser / Pexels

Schönefeld. Am Hauptstadtflughafen BER hat die Bundespolizei am Mittwochabend Gefahrgut-Alarm ausgelöst. Der öffentliche Bereich von Terminal 1 wurde geräumt. Auslöser war eine ungewöhnliche Meldung: Eine Frau gab am Servicepoint an, einen gefährlichen Stoff bei sich zu tragen.

Was passiert ist

Gegen 17.45 Uhr wandte sich die Frau an den Servicepoint der Bundespolizei und erklärte, sie habe einen gefährlichen Stoff dabei.

„Bei der unbestimmten Substanz konnte eine Gefahr nicht ausgeschlossen werden", sagte ein Polizeisprecher. Daraufhin wurde der Gefahrgut-Alarm ausgelöst.

Die Fluggäste im öffentlichen Bereich wurden aufgefordert, das Gebäude zu verlassen.

Was weiterlief

Wichtig zur Einordnung: Betroffen war ausschließlich der öffentliche Bereich vor den Sicherheitskontrollen. Der Bereich dahinter wurde nicht geräumt.

Bereits abfertigungsbereite Maschinen konnten regulär starten, anfliegende Maschinen landen. Die Abfertigung wurde so weit wie möglich auf Terminal 2 verlegt.

Auswirkungen für Reisende

Der Zugverkehr zwischen Schönefeld und dem Flughafen wurde unterbrochen. Die S-Bahn verwies auf Busse als Ersatz.

Ob es zu Verspätungen und Flugausfällen kommt, war zunächst nicht absehbar.

Was noch offen ist

Um welche Substanz es sich handelt und warum die Frau sie bei sich trug, ist bislang nicht bekannt. Auch zu ihrer Person machten die Behörden keine Angaben.

Zuletzt war der Flugbetrieb am BER im März unterbrochen worden – damals wegen eines möglichen verdächtigen Flugobjekts, das allerdings nie gefunden wurde.

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