Halloween in Koblenz: 26 Platzverweise, zehn Gewahrsamnahmen und zehn Strafverfahren
Koblenz. In der Halloween-Nacht hat die Polizei in Koblenz 26 Platzverweise ausgesprochen und zehn Personen in Gewahrsam genommen. Außerdem leitete sie zehn Strafverfahren ein, unter anderem wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz. Die Polizei bewertet den Verlauf trotz des außergewöhnlich hohen Besucheraufkommens als weitgehend geordnet.
Sondereinsatz in Innenstadt und Neuendorf
Die Polizeiinspektionen Koblenz 1 und 2 hatten für die Nacht einen gemeinsamen Sondereinsatz geplant. Unterstützung kam von Einsatzkräften der Polizeidirektionen Koblenz und Montabaur, der Kriminaldirektion Koblenz und des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik. Auch der Kommunale Vollzugsdienst der Stadt Koblenz war eingebunden.
Schwerpunkte waren bekannte Treffpunkte in der Innenstadt und im Stadtteil Neuendorf. Die Polizei zeigte dort von Beginn an deutlich Präsenz, um Störungen früh zu unterbinden und Straftaten zu verhindern.
Starker Andrang in der Altstadt
Die Innenstadt war nach Angaben der Polizei außergewöhnlich gut besucht. Vor allem die Plätze der Altstadt und die Gastronomiebetriebe verzeichneten großen Andrang. Die Einsatzkräfte kontrollierten im Verlauf des Abends mehrere größere Personengruppen. Gegen Personen, die durch ihr Verhalten die öffentliche Sicherheit beeinträchtigten, schritt die Polizei ein.
Für die eingeleiteten Strafverfahren gilt wie immer die Unschuldsvermutung.
Mülltonnenbrände in Neuendorf
In der Nacht zum 2. November kam es im Bereich Koblenz-Neuendorf zu mehreren Mülltonnenbränden. Es entstand nach Polizeiangaben geringer Sachschaden. Die Ermittlungen dauern an. Ob ein Zusammenhang mit den Halloween-Feiern besteht, teilte die Polizei nicht mit.
Polizei zieht positive Bilanz
Gemessen am hohen Besucheraufkommen blieb die Zahl der Einsätze nach Darstellung der Polizei vergleichsweise gering. Sie führt das auf die dauerhaft sichtbare Präsenz und das konsequente Vorgehen gegen Störungen zurück. Die Polizei will diesen Kurs fortsetzen.
Rückfragen beantwortet die Polizeiinspektion Koblenz 1 unter 0261 / 92156300 oder per E-Mail an pikoblenz1@polizei.rlp.de.
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