Koblenz: Polizei kontrolliert 37 Personen bei Einsatz gegen Jugendkriminalität
Koblenz. Die Polizei hat am Montag, 26. Oktober, in der Koblenzer Innenstadt 37 Personen kontrolliert. Schwerpunkt waren das Umfeld einer städtischen Schule und Orte, die der Polizei als Treffpunkte bekannt sind. Die Beamten stellten unter anderem Vapes, Zigaretten und ein Messer sicher.
Kontrollen gegen Jugendkriminalität in der Koblenzer Innenstadt
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Koblenz richtete sich der Einsatz vor allem gegen Straftaten, die typischerweise von Jugendlichen begangen werden, sowie gegen Störungen und Gefahren, die damit verbunden sind.
Geleitet wurde die Aktion vom Gemeinsamen Sachgebiet Jugend der Polizeidirektion Koblenz. Unterstützt wurde es von der Kriminalpolizei Koblenz und der Bereitschaftspolizei. Um welche Schule es sich handelt, hat die Polizei nicht mitgeteilt.
Ein Gesuchter und ein Beschuldigter unter den Kontrollierten
Eine der kontrollierten Personen wurde von der Polizei gesucht, sie war im Fahndungsbestand erfasst. Eine weitere Person konnte als Beschuldigter in einem laufenden Strafverfahren identifiziert werden. Für sie gilt die Unschuldsvermutung.
Warum das Messer sichergestellt wurde und wie alt die Kontrollierten waren, geht aus der Mitteilung der Polizei nicht hervor.
Was das Jugendschutzgesetz bei Vapes und Zigaretten regelt
Tabakwaren und E-Zigaretten, auch nikotinfreie Vapes, dürfen nach dem Jugendschutzgesetz nicht an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren verkauft werden. Auch das Rauchen und Dampfen in der Öffentlichkeit ist ihnen nicht gestattet.
Eltern, die Fragen zu Jugendschutz oder Gefahren im Umfeld von Schulen haben, können sich an die Polizei oder an das Jugendamt wenden.