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Kita-Sozialarbeit erhält KinderHabenRechte-Award der Stadt Neuwied

Die Stadt Neuwied hat die Kita-Sozialarbeit mit dem KinderHabenRechte-Award 2026 ausgezeichnet. Das Team bringt schon den Jüngsten ihre Rechte näher, mit Ateliers, einem Magazin und einer eigenen Reporterfigur.

Preisverleihung des KinderHabenRechte-Awards 2026 der Stadt Neuwied an die Kita-Sozialarbeit
Foto: Sonja Jensen

Neuwied. Die Stadt Neuwied hat die Kita-Sozialarbeit mit dem KinderHabenRechte-Award 2026 ausgezeichnet. Das Team bringt Kindern in den Kitas bei, welche Rechte sie haben, und lässt sie diese im Alltag erleben. Stellvertretend nahmen Miriam Grothe und Viktoria Nachtigall die Auszeichnung von Bürgermeister Peter Jung entgegen.

Award würdigt Einsatz für Kinderrechte

Mit dem Preis zeichnet die Stadt jedes Jahr Menschen und Institutionen aus, die Kinderrechte bekannt machen und im Alltag von Kindern mit Leben füllen. Kinder müssten ihre Rechte nicht nur kennen, sondern auch erleben, dass diese etwas mit ihrem eigenen Leben zu tun haben, sagte Jung bei der Verleihung. Genau das habe die Kita-Sozialarbeit erreicht.

Kinderrechte-Ateliers: Kunst, Tanz, Musik und Theater

Ein Schwerpunkt waren die Kinderrechte-Ateliers unter dem Motto „Unsere Welt – unsere Rechte“. Gemeinsam mit Kooperationspartnern setzten sich die Mädchen und Jungen kreativ mit dem Thema auseinander:

  • Im kreARTiv-Atelier entstanden Kunstwerke zu Kinderrechten.
  • Mit der Schlosstanzschule übersetzten die Kinder ihre Themen in Tanz und Bewegung.
  • Mit Schatzkiste e. V. entwickelten sie eigene Strophen für einen Kinderrechte-Song.
  • Mit der Aisthetos Akademie für Theaterpädagogik gaben sie ihren Themen darstellerischen Ausdruck.

Bürgermeister Jung dankte neben der gesamten Kita-Sozialarbeit auch den beteiligten Kooperationspartnern. Die Projekte zeigten, was entstehen könne, wenn unterschiedliche Professionen und Einrichtungen zusammenarbeiten.

Kinderrechte-Magazin und Reporterfigur Kiri

Die Ergebnisse wurden bei einem großen Fest öffentlich präsentiert. So wurde die Sicht der jüngsten Neuwieder auch für die Stadtgesellschaft sichtbar.

Aus der Arbeit entstand außerdem das Kinderrechte-Magazin. Kinder sind dort nicht nur Zielgruppe, sondern recherchieren, fotografieren und berichten als Kinderreporterinnen und -reporter selbst über Themen rund um ihre Rechte. Mit Kiri, dem Kinderrechte-Reporter, gibt es zudem eine Figur, die Inhalte inzwischen auch über die ursprünglichen Projekte hinaus kindgerecht für die Stadt vermittelt.

Teil der Strategie der Kinderfreundlichen Kommune

Kinderrechte werden in Neuwied laut Stadt nicht mehr nur zu besonderen Anlässen thematisiert, sondern zunehmend im Alltag der Kitas verankert. Die Auszeichnung füge sich in die Gesamtstrategie der Kinderfreundlichen Kommune Neuwied ein, erklärt Koordinatorin Sonja Jensen. Dazu gehören Kinderrechte-Koffer für Kitas und Grundschulen, die Woche der Kinderrechte, die Ateliers und das Magazin. Ziel sei es, das Thema dauerhaft in Einrichtungen, Verwaltung und Stadtgesellschaft zu verankern.

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