Neuwied: Kinder und Jugendliche bringen Ideen für die Stadtentwicklung ein
Neuwied. Für die neue Stadtentwicklungsstrategie "NeuWie?" hat die Stadt Neuwied gezielt Kinder und Jugendliche befragt. Das Kinderparlament der Geschwister-Scholl-Grundschule, der Neuwieder Jugendbeirat und weitere interessierte Jugendliche nahmen jeweils an einer Zukunftswerkstatt teil. Ihre Wünsche werden nun ausgewertet und sollen in die Strategie einfließen.
Kinder: Lieblingsorte, Spielplätze und Schulwege
In der Kinder-Zukunftswerkstatt ging es vor allem um Lieblingsorte, Spiel- und Freizeitmöglichkeiten, Schulwege und Grünflächen. Das Kinderparlament der Geschwister-Scholl-Grundschule hielt seine Ideen unter anderem mit bunter Knete und Filzstiften fest.
Jugendliche: Wohnraum, Beruf und öffentliche Räume
Bei den Jugendlichen standen Wohnraum, Berufsperspektiven, Freizeit, Sport und Kultur sowie öffentliche Räume im Mittelpunkt. Konkrete Forderungen nennt die Stadt in ihrer Mitteilung nicht.
Wie es mit den Ergebnissen weitergeht
Das Planungsbüro "plan-lokal", das den Prozess in Neuwied fachlich begleitet, sammelt und analysiert die Wünsche aus den beiden Zukunftswerkstätten. Dasselbe gilt für die Anregungen aus den 14 Stadtteilwerkstätten, in denen Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung einbringen konnten. Die Ergebnisse fließen anschließend in die Stadtentwicklungsstrategie ein.
Projektverantwortliche Alessa Strubel und Sonja Jensen, Koordinatorin der "Kinderfreundlichen Kommune", betonten, dass junge Menschen je nach Stadtteil sehr unterschiedliche Perspektiven hätten. Deshalb sei es der Stadt wichtig gewesen, möglichst viele verschiedene Stimmen zu hören.
Neuwied trägt seit 2023 den Titel "Kinderfreundliche Kommune". Teilhabe an politischen Prozessen ist ein zentraler Punkt des zugehörigen Aktionsplans.