F-16 auf US-Airbase Spangdahlem abgestürzt – Pilot rettet sich mit Schleudersitz
Spangdahlem. Auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem in der Eifel ist am Dienstagnachmittag ein Kampfjet vom Typ F-16 abgestürzt. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten und wird medizinisch versorgt. Die Maschine wurde vollständig zerstört. Die Ursache ist unklar.
Was bekannt ist
Der Absturz ereignete sich nach Angaben der US-Luftwaffe gegen 14.30 Uhr in der Nähe des Stützpunkts.
Der Pilot habe sich sicher aus der Maschine retten können und werde medizinisch behandelt, teilte die Airbase mit. Zur Schwere möglicher Verletzungen gibt es keine Angaben.
Die Maschine wurde beim Aufprall vollständig zerstört. Ausgebrannte Flugzeugteile liegen auf dem Gelände.
Rettungskräfte waren im Einsatz, auf der Airbase lief ein Großeinsatz.
Die Maschine
Bei dem Flugzeug handelt es sich um eine F-16 Fighting Falcon, die dem 52. Jagdgeschwader zugeordnet ist. Dieses ist in Spangdahlem stationiert.
Die Spangdahlem Air Base liegt rund 30 Kilometer nördlich von Trier im Eifelkreis Bitburg-Prüm.
Die Ursache
Warum der Jet abstürzte, ist offen. Die zuständigen Stellen haben eine Untersuchung eingeleitet. Weitere Informationen würden veröffentlicht, sobald sie vorlägen, teilte die US-Luftwaffe mit.
Solche Untersuchungen dauern in der Regel Monate. Ein Gremium aus Offizieren wertet dabei Flugdaten, Wrackteile und die Aussage des Piloten aus.
Nicht der erste Fall
Es ist nicht der erste Unfall mit Maschinen aus Spangdahlem.
Im Oktober 2019 stürzte eine F-16 bei Zemmer im Kreis Trier-Saarburg in ein Waldstück. Auch damals rettete sich der Pilot per Schleudersitz und kam mit leichten Verletzungen davon.
Im August 2015 ging eine Spangdahlemer F-16 während eines Übungsflugs in Nordbayern nieder. Im April 2011 stürzte eine A-10 nördlich von Wittlich ab.
