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Schüsse bei Rave in der Schweiz: 22-Jährige tot, fünf Verletzte

Rund zehn Schüsse mitten in der Nacht: Auf einem Techno-Festival in Aarau starb eine 22-Jährige, fünf Menschen wurden verletzt. Die Täter sind flüchtig.

Menschen gehen an der historischen Polizeistation Zürich vorbei und fangen das urbanische Leben ein.
Foto: Fazwan Nordin / Pexels

Aarau. Auf einem Techno-Festival im schweizerischen Aarau sind in der Nacht zum Sonntag Schüsse gefallen. Eine 22-jährige Frau starb noch am Tatort, fünf weitere Menschen wurden verletzt – teils schwer. Die Fahndung nach den Tätern läuft, das Motiv ist unklar.

Was geschah

Die Schüsse fielen kurz nach 2.30 Uhr auf der Pferderennbahn im Gebiet Schachen, westlich der Aarauer Innenstadt. Dort lief in dieser Nacht der "Aarauer Rave" – ein Festival für elektronische Musik.

Die Kantonspolizei Aargau bestätigte "mehrere Schussabgaben bei einer größeren Personengruppe".

Auf einem Video, das die Zeitung "Blick" veröffentlichte, sind rund zehn Schüsse zu hören.

Die Opfer

Bei der Getöteten handelt es sich um eine 22-jährige Frau. Sie erlag ihren Verletzungen noch vor Ort.

Vier Männer und eine Frau im Alter zwischen 24 und 27 Jahren wurden leicht bis schwer verletzt und im Krankenhaus behandelt.

Alle Opfer haben ihren Wohnsitz in der Schweiz.

Die Fahndung

Nach den Tätern wird gefahndet. "Mögliche Motive sowie die genauen Umstände der Tat sind noch unklar", teilte die Polizei mit.

Zur Identität der Täterschaft gibt es bislang keine Angaben. Die Polizei sprach von einer "Sonderlage" und zeigte auch über Aarau hinaus verstärkte Präsenz.

Das Gelände um die Pferderennbahn und den Sportplatz wurde gesperrt, das nahe gelegene Schwimmbad blieb am Sonntag geschlossen. Die Bevölkerung wurde gebeten, das Gebiet zu meiden.

Für Angehörige und Augenzeugen richteten die Behörden eine Hotline ein.

Zeugenaufruf

Die Polizei bittet Menschen, die Bilder oder Videos von dem Vorfall aufgenommen haben, diese zur Verfügung zu stellen – unter anderem über den Instagram-Kanal der Kantonspolizei Aargau.

Betroffenheit in der Szene

Ein DJ, der kurz vor den Schüssen aufgetreten war, meldete sich auf Instagram. Er selbst sei unverletzt, schrieb er, verarbeite aber noch, was geschehen sei – er habe einen wichtigen Freund verloren.

Was passiert sei, nannte er herzzerreißend und etwas, das in dieser Szene nie geschehen dürfe: "Techno und Raves sollten ein Ort der Freiheit und Sicherheit sein."

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