NeuwiedFM
On Air Freitag, 14. August 2026 --:--

Anschlag auf CSD in Berlin: eine Tote, Polizei fahndet nach flüchtigem Verdächtigen

Eine Tote, mehrere Lebensgefährlich-Verletzte, ein flüchtiger Verdächtiger: Nach der Todesfahrt beim Berliner CSD läuft eine Großfahndung. Das Motiv ist noch offen.

Tatort Berlin
Foto: ISRAEL24_FR auf X

Liveticker beendet

Beendet am
Verlauf einklappen Verlauf anzeigen (28 Einträge)
  1. NeuwiedFM Redaktion

    Öffentlichkeitsfahndung läuft: Behörden nennen Namen und zeigen Foto

    Seit Sonntagmorgen fahndet die Polizei öffentlich mit einem Foto nach dem mutmaßlichen Tatverdächtigen. Nach Angaben von Generalstaatsanwaltschaft und Landeskriminalamt Berlin handelt es sich um den 21 Jahre alten Abdul B. Die Behörden ermitteln "aufgrund des Verdachts eines Anschlags". Sie warnen: Wer den Mann antrifft, soll ihn nicht ansprechen, sondern sofort den Notruf 110 wählen.

  2. Wichtig NeuwiedFM Redaktion

    Wir machen an dieser Stelle vorerst Pause

    Wir unterbrechen den Liveblog für den Moment. Der Stand: Beim CSD in Berlin fuhr ein Auto in eine Menschenmenge, eine Frau starb, mehrere Menschen wurden verletzt. Die Polizei hat einen mutmaßlichen Verdächtigen identifiziert, den sie der islamistischen Szene zurechnet – er ist weiter flüchtig, eine Öffentlichkeitsfahndung ist für den Sonntag angekündigt. Ein Motiv ist offiziell nicht bestätigt. Sobald es gesicherte neue Informationen gibt, setzen wir die Berichterstattung an dieser Stelle fort. Vielen Dank für Ihr Vertrauen.

  3. Wichtig NeuwiedFM Redaktion

    Öffentlichkeitsfahndung angekündigt

    Die Polizei stellt nach Angaben von Sprecher Florian Nath im Lauf des Sonntags eine Öffentlichkeitsfahndung nach dem Verdächtigen in Aussicht. Damit dürften dann auch offizielle Angaben der Ermittlungsbehörden zur gesuchten Person folgen.

  4. NeuwiedFM Redaktion

    Feuerwehr präzisiert Opferbilanz

    Nach Angaben der Berliner Feuerwehr wurde eine Person zunächst reanimiert, verstarb dann aber noch am Tatort – nach übereinstimmenden Berichten eine Frau. 16 weitere Menschen würden wegen Verletzungen behandelt, drei davon lebensgefährlich, acht schwer. Rund 30 Betroffene blieben äußerlich unverletzt, stünden aber unter dem Eindruck des Geschehens und würden psychosozial betreut.

  5. NeuwiedFM Redaktion

    CSD sagt Sonntagsveranstaltungen ab

    Nach der Tat haben die Organisatoren die für Sonntag geplanten Anschlussveranstaltungen abgesagt – darunter ein "Breakfast Market" in der Markthalle Neun in Kreuzberg und eine Aufräumaktion im Tiergarten. Das teilte der Berliner CSD auf Instagram mit.

  6. NeuwiedFM Redaktion

    Auskunftsstelle für Angehörige eingerichtet

    Für Angehörige hat die Polizei eine Auskunftsstelle geschaltet. Sie ist unter der Telefonnummer 030/8485-4460 erreichbar. Wer Fotos oder Videos vom Tatgeschehen hat, kann diese über das Hinweisportal der Polizei hochladen.

  7. NeuwiedFM Redaktion

    In eigener Sache: Wir nennen keinen Namen

    In einigen Medien kursiert bereits ein Name des mutmaßlichen Verdächtigen. Diese Angaben sind bislang nicht offiziell durch Polizei oder Staatsanwaltschaft bestätigt. NeuwiedFM verzichtet daher bewusst auf die Nennung von Namen und ungesicherten Details zur Person. Solange nicht einmal geklärt ist, ob der Verdächtige das Fahrzeug selbst gefahren hat, überwiegen die Unschuldsvermutung und der Persönlichkeitsschutz. Wir berichten, sobald gesicherte Informationen der Ermittlungsbehörden vorliegen.

  8. Wichtig NeuwiedFM Redaktion

    Polizei identifiziert mutmaßlichen Verdächtigen

    Die Polizei hat nach eigenen Angaben einen mutmaßlichen Verdächtigen identifiziert. "Der Mann ist polizeibekannt und wird der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet", sagte Polizeisprecher Florian Nath. Weitere Angaben zur Person machte die Polizei zunächst nicht. Ob der Mann festgenommen wurde, war zunächst offen; nach früheren Polizeiangaben lief die Fahndung noch. Auch zu einem Motiv der Tat äußerte sich die Polizei zunächst nicht.

  9. NeuwiedFM Redaktion

    Polizei fragt nach Zeugen und sachdienlichen Hinweisen

    In einem Socialmedia Post bittet die Berliner Polizei um Mithilfe. Unter be.hinweisportal.de können Menschen, die Fotos und Videos vom Tatgeschehen haben, ihr Material hochladen.

  10. Wichtig NeuwiedFM Redaktion

    Drei Personen kämpfen um ihr Leben

    Laut Polizei kämpfen aktuell drei der 17 Verletzten im Krankenhaus um ihr Leben.

  11. Wichtig NeuwiedFM Redaktion

    SEK-Einsatz in Schöneberg – keine Festnahme

    Die Polizei durchsuchte in der Nacht eine Wohnung im Stadtteil Schöneberg, im Einsatz war auch ein Spezialeinsatzkommando (SEK). Zu einer Festnahme führte der Einsatz nach Angaben der Ermittler nicht. Die Fahndung nach dem oder den Tätern läuft weiter.

  12. NeuwiedFM Redaktion

    Frage nach den Pollern

    Rund um den Tiergarten waren nach Angaben von Polizeisprecher Florian Nath den ganzen Tag über mehr als 250 sogenannte Zufahrtschutzelemente verteilt und rund um die Uhr bewacht. Wie das Fahrzeug dennoch in den Tiergarten einfahren konnte, ist Gegenstand der Ermittlungen.

  13. NeuwiedFM Redaktion

    Todesopfer ist eine Frau

    Bei der getöteten Person handelt es sich nach Angaben der Polizei um eine Frau. Sie starb noch am Tatort, nachdem Rettungskräfte sie vergeblich zu reanimieren versucht hatten. Mindestens 17 weitere Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer.

  14. NeuwiedFM Redaktion

    Kanzler Merz verurteilt "abscheuliche Tat"

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den Vorfall verurteilt und von einer "abscheulichen Tat" gesprochen. Auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) äußerte sich zu dem Geschehen.

  15. NeuwiedFM Redaktion

    Zeugen berichten von Stichverletzungen

    Nach Angaben von Zeugen sollen bei dem Vorfall auch Menschen durch Stiche verletzt worden sein. "Das ist das, was uns Zeugen geschildert haben – dass dort Leute mit Stichverletzungen liegen sollen", sagte Polizeisprecher Florian Nath. Bestätigt ist das noch nicht; die Polizei prüft, ob es nach der Fahrt eine zweite Tatphase gab. Offen ist auch, ob es sich um einen Einzeltäter handelt oder ob es Komplizen gibt.

  16. Wichtig NeuwiedFM Redaktion

    Noch keine Festnahme

    Pressesprecher Florian Nath hat soeben bestätigt, dass es im Zusammenhang mit der Tat bislang keine Festnahme gegeben hat. Laut seinen Angaben wurden 17 Menschen verletzt. Eine Person erlag noch am Tatort ihren Verletzungen, nachdem die Rettungskräfte vergeblich versucht hatten, sie zu reanimieren.

  17. NeuwiedFM Redaktion

    Polizei prüft mögliche zweite Tatphase

    Die Ermittler gehen der Frage nach, ob es nach der Fahrt eine zweite Tatphase gab. "Es ist Bestandteil der Ermittlungen, ob es eine zweite Tatphase nach der Fahrphase gab", sagt Polizeisprecher Florian Nath – also ob jemand das Fahrzeug verließ und mit einer möglichen Stichwaffe auf Menschen einwirkte. Ob eine Stichwaffe eingesetzt wurde, werde geprüft. Einen Schusswechsel könne die Polizei nicht bestätigen.

  18. NeuwiedFM Redaktion

    Keine Erkenntnisse zum Motiv

    Zu den Hintergründen gibt es weiter keine gesicherten Erkenntnisse. "Wir wissen momentan noch nichts über irgendwelche Motivlagen, über die Person des Täters oder Ähnliches", sagt Nath. "Das ist alles noch nicht gesichert bekannt." Videos von Festnahmen, die in sozialen Netzwerken kursieren, zeigen nach Polizeiangaben andere Festnahmen am Rande des CSD – nicht die des flüchtigen Fahrers.

  19. Wichtig NeuwiedFM Redaktion

    Zahl der Verletzten steigt

    Nach neuen Polizeiangaben gibt es einen Toten und mindestens 16 Verletzte, drei von ihnen schweben in Lebensgefahr. Bei dem Fahrzeug handelt es sich demnach um einen weißen Kleinbus. Zur Fahndung sind inzwischen auch Einheiten anderer Bundesländer und der Bundespolizei im Einsatz; Kräfte vor Ort sind "robust ausgestattet".

  20. Wichtig NeuwiedFM Redaktion

    Täter weiterhin auf der Flucht

    Laut Polizei sind der oder die Täter noch nicht gefasst. Die Fahndung läuft weiterhin mit Hochdruck.

  21. NeuwiedFM Redaktion

    Rettungshubschrauber bringt über den Platz der Republik verletzte ins Krankenhaus

    X.com - realDerksen
  22. Wichtig NeuwiedFM Redaktion

    Medienberichte über Festnahme

    Medien berichten über Festnahme, auf X kusiert ein Foto von einer Person mit Handfesseln. Bei diesem Aufnahmen handelt es sich laut Polizei nicht um den Täter. Die Fahndung läuft weiter.

  23. NeuwiedFM Redaktion

    Hubschrauber über Stendal

    Aktuell kreist ein Polizeihubschrauber über der Stadt Stendal. Das ist ungefähr 124km entfernt vom Tatort. Ein Zusammenhang bestätigt die Polizei nicht.

  24. NeuwiedFM Redaktion

    Hubschrauber und Drohnen im Einsatz

    Über dem Tiergarten kreist ein Polizeihubschrauber, teils mit Suchscheinwerfern, dazu sind Drohnen im Einsatz. Ein großer Bereich des Parks ist abgesperrt. Die Polizei hat Zeugensammelstellen eingerichtet und bittet Augenzeugen, sich zu melden.

  25. NeuwiedFM Redaktion

    Polizei fahndet mit Hochdruck

    "Wir sind mit zahlreichen Polizeikräften sowie Rettungskräften der Berliner Feuerwehr im Großen Tiergarten im Einsatz", teilt die Polizei auf der Plattform X mit. "Wir fahnden mit Hochdruck nach tatverdächtigen Personen." Der Fahrer ist flüchtig. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen kleinen, weißen Lieferwagen handeln, der von der Lennéstraße in Richtung Tiergarten unterwegs war.

  26. NeuwiedFM Redaktion

    Ein Toter und 14 Verletzte

    Nach Angaben der Berliner Polizei ist ein Mensch ums Leben gekommen, 14 weitere wurden verletzt – einige von ihnen schwer. Der Vorfall ereignete sich gegen 22 Uhr im südlichen Bereich des Großen Tiergartens.

  27. NeuwiedFM Redaktion

    Der Täter ist aktuell auf der Flucht informiert die Polizei.

  28. NeuwiedFM Redaktion

    Erstmeldung

    Der Artikel ist erschienen.

+++ Update: 26.07 ca. 14 Uhr: Dobrindt spricht von „islamistischem Terroranschlag" +++ Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Tat am Sonntagnachmittag als „islamistischen Terroranschlag" eingestuft. „Alles deutet darauf hin, dass wir es mit einem islamistischen Terroranschlag zu tun haben", sagte er. Auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sprach von einem „mutmaßlich islamistischen Terroranschlag" und kündigte für 15 Uhr eine Sondersitzung des Senats an. Wichtig zur Einordnung: Das genaue Motiv ist nach Angaben der Ermittler weiterhin nicht abschließend geklärt; ob die Tat rechtlich endgültig als Terroranschlag, Amoktat oder anderes Gewaltdelikt eingestuft wird, ist noch offen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

+++ Update: 26.07 Sonntagmittag: Zweiter Mann festgenommen – Zahl der Verletzten steigt +++ Nach Informationen des RBB wurde noch in der Nacht ein weiterer, möglicherweise an der Tat beteiligter Mann festgenommen, der laut Polizei ebenfalls im Fahrzeug gesessen haben soll. Der mutmaßliche Hauptverdächtige, der 21-jährige Abdul B., ist weiter flüchtig; die Öffentlichkeitsfahndung läuft. Die Zahl der Verletzten wird inzwischen mit 29 angegeben. Die Behörden bestätigten zudem, dass mehrere Menschen durch Stichwerkzeuge verletzt wurden – der Verdächtige soll nach der Fahrt mit einer Stichwaffe auf Menschen losgegangen sein.

Berlin. Ein tödlicher Angriff hat das große Party- und Protestwochenende zum Christopher Street Day (CSD) in Berlin jäh beendet: Am späten Samstagabend fuhr im südlichen Bereich des Tiergartens ein Auto in eine Menschenmenge. Eine Frau wurde so schwer verletzt, dass sie noch am Tatort starb. Mindestens 16 weitere Menschen wurden verletzt, drei von ihnen lebensgefährlich. Der mutmaßliche Fahrer ist flüchtig – seit Sonntagmorgen fahndet die Polizei öffentlich mit Foto und Namen nach ihm. Die Ermittler gehen dem Verdacht eines Anschlags nach.

Was geschah

Bis zum späten Abend hatten in Berlin nach Angaben der Veranstalter Hunderttausende Menschen friedlich für queere Rechte demonstriert und gefeiert – bei einem der größten CSD in der Geschichte der Stadt. Bei der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor trat unter anderem Sängerin Sarah Connor auf.

Gegen 22 Uhr fuhr dann ein weißer Kleinbus im südlichen Tiergarten in eine Gruppe von Menschen. Um 22.15 Uhr brach die Polizei die Abschlusskundgebung ab; auf einer Großleinwand erschien das Wort "Evakuierung". Die Besucherinnen und Besucher wurden aufgefordert, das Gelände ruhig in Richtung Hauptbahnhof zu verlassen und den Tiergarten zu meiden. Der Fahrer verließ nach Polizeiangaben das Fahrzeug und flüchtete.

Die Opfer

Nach Angaben der Berliner Feuerwehr starb eine Frau noch am Tatort, nachdem Rettungskräfte sie vergeblich zu reanimieren versucht hatten. Angaben zu ihrer Identität und ihrem Alter machten die Behörden zunächst nicht. Von den mindestens 16 Verletzten schweben drei in Lebensgefahr, acht wurden schwer und fünf leicht verletzt. Rund 30 weitere Menschen blieben zwar äußerlich unverletzt, standen aber unter dem Eindruck des Geschehens und wurden psychosozial betreut.

Die Fahndung

Seit Sonntagmorgen sucht die Polizei öffentlich mit einem Foto nach dem mutmaßlichen Täter. Nach Angaben von Generalstaatsanwaltschaft und Landeskriminalamt Berlin handelt es sich um den 21 Jahre alten Abdul B., der in dringendem Tatverdacht steht. Er wird als schlank und etwa 1,90 Meter groß beschrieben. Die Behörden warnten eindringlich: Wer den Mann antreffe, solle ihn nicht ansprechen, sondern sofort den Notruf 110 wählen – er sei "möglicherweise bewaffnet und gefährlich".

Abdul B: Polizei Berlin
Polizei Berlin

Auf die Spur kam die Polizei dem Verdächtigen nach Angaben von Ermittlern offenbar, weil er Halter des Tatfahrzeugs ist und es Anzeichen für eine Tatbeteiligung gab. Ob er den Wagen tatsächlich selbst gefahren hat, war zunächst nicht abschließend geklärt. Noch in der Nacht hatte ein Spezialeinsatzkommando eine Wohnung im Bereich Schöneberg durchsucht, den Verdächtigen dort aber nicht angetroffen. Eine Festnahme gab es zunächst nicht. Offen ist auch, ob es sich um einen Einzeltäter handelt oder ob es Mitwisser gibt.

Das Motiv – noch offen

Zu einem Motiv machte die Polizei zunächst keine gesicherten Angaben. "Wir wissen momentan noch nichts über irgendwelche Motivlagen, über die Person des Täters oder Ähnliches", sagte Polizeisprecher Florian Nath. Der Verdächtige sei aber polizeibekannt und werde der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet. Generalstaatsanwaltschaft und Landeskriminalamt ermitteln "aufgrund des Verdachts eines Anschlags".

Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe steht nach eigenen Angaben mit den Berliner Behörden in Kontakt, hat die Ermittlungen aber bislang nicht übernommen. Als oberste Anklagebehörde kann sie unter anderem Fälle von islamistisch motiviertem Terrorismus an sich ziehen. Dass sie es bislang nicht getan hat, zeigt: Eine abschließende Einordnung der Tat steht noch aus.

Die Polizei prüft zudem, ob es nach der Fahrt eine "zweite Tatphase" gab – also ob eine Person das Fahrzeug verließ und mit einer möglichen Stichwaffe auf Menschen einwirkte. Bestätigt ist das nicht; die Angaben beruhen bislang auf Schilderungen von Zeugen. Einen Schusswechsel konnte die Polizei nicht bestätigen.

Die Sicherheitsfrage

Das Veranstaltungsgelände war nach Darstellung der Polizei mit über 214 sogenannten Okta-Blöcken und rund 40 weiteren Zufahrtsschutzelementen gesichert, die rund um die Uhr bewacht wurden. Der Tatort lag allerdings etwas außerhalb des eigentlichen Veranstaltungsgeländes; das Fahrzeug soll auf einem Fußweg in den Tiergarten gefahren sein. Wie es dorthin gelangen konnte, ist Teil der Ermittlungen.

Die Reaktionen

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sprach von einer "abscheulichen Tat" und kündigte an, sich gemeinsam mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) "mit besonderem Nachdruck für Aufklärung und Ahndung" einzusetzen. Dobrindt bot den Landesbehörden noch am Abend die Unterstützung des Bundes an.

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) reagierte bestürzt: "Es ist ein Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft – nach einem friedlichen und bunten CSD wurde die Versammlung für ein tolerantes und friedliches Berlin auf brutalste Art attackiert." Stephan Weh, Berliner Landeschef der Gewerkschaft der Polizei, erklärte, die Tat treffe Berlin "voll ins Mark".

Die Veranstalter sagten die für Sonntag geplanten Anschlussveranstaltungen ab. Die Opferschutzorganisation MANEO rief für den Abend zu einem Trauermarsch von der Marienkirche zum Brandenburger Tor auf.

Service

Für Angehörige hat die Polizei eine Auskunftsstelle unter der Telefonnummer 030/8485-4460 eingerichtet. Wer Fotos oder Videos vom Tatgeschehen hat, kann diese über das Hinweisportal der Polizei hochladen.

Polizeikräfte an der Einsatzstelle in Berlin
Diana6197Davis auf X
Rettungskräfte versorgen Patienten
viarifnote auf X

Wie findest du das?
Mehr

Das könnte dich auch interessieren

NeuwiedFM Der Sound für Neuwied